Thema Lüften

Richtig Lüften

Egal ob an Ihrem Haus bereits eine neue UdiDÄMMUNG für Energieeinsparung sorgt, oder noch nicht. Für eine gute Raumluftqualität spielt das richtige Lüftungsverhalten eine entscheidende Rolle: Wichtig ist sowohl die Art und Dauer des Lüftens. Hier gilt: Kurze Querlüftung geht vor Dauerlüftung per angekippter Fenster. Die Qualität der Raumluft und die Luftfeuchtigkeit werden so reduziert. Und: Auch der Energieverbrauch wird durch richtiges Lüften gesenkt. Während bei der Stoßlüftung mittels Durchzug große Luftmengen in kurzer Zeit ausgetauscht werden, wird bei gekippten Fenstern ein Großteil der aufsteigenden Warmluft des Heizkörpers direkt nach außen geführt. Bei dieser Art von Lüftung handelt es sich eher um eine Temperaturregulierung.

 

 

Richtig lüften bedeutet deshalb: Querlüften statt Dauerkipplüften! Es gilt: Je kälter es draußen ist, desto kürzer kann gelüftet werden.

Quelle: BINE

Eine Übersicht

Sieht kompliziert aus, ist es aber nicht. Je kälter die Außenluft, desto kürzer die Lüftungszeit.

 

Am Besten ist Querlüften ( rund 5 Minuten),

 

gefolgt von Stosslüften (ca. 10 Minuten) und

 

nicht ideal ist das Lüften über gekippte Fenster (mindestens 60 Minuten).

 

Einfach Bild links anklicken zum Vergrößern

gekipptes Fenster
Stosslüften
Querlüften

Zusatznutzen durch Lüftungsanlagen

Bei einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung können zusätzlich mehr als 25 Prozent der Heizkosten eingespart werden. Eine normale Abluftanlage für ein Einfamilienhaus kostet zwischen EUR 2.500,- und 4.000,- und lässt sich mit wenig Aufwand an den Außenwänden nachrüsten. Eine zentral gesteuerte Anlage mit Wärmerückgewinnung schlägt mit EUR 7.000,- bis 10.000,- zu Buche.

 

Durch diese Anlagen können die Wohnbereiche bequem und regelmässig gelüftet werden. Wer häufig unterwegs ist oder nur am Wochenende zu Hause wohnt, wird sich über diesen Komfort freuen. In Kombination mit gut gedämmter Gebäudehülle können jährlich zusätzliche Ersparnisse um die EUR 200,- bis 350,- erreicht werden (bezogen auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche) je nach Zustand vorher und nachher.

Quelle: Paul Wärmerückgewinnung