Novelierung der aktuellen ENEV fordert höhere Dämmstärken UdiRECO ist hier die perfekte Lösung für Altbauten
08.Juli 2009

Novelierung der aktuellen ENEV fordert höhere Dämmstärken UdiRECO ist hier die perfekte Lösung für Altbauten

Neues Holzfaser-Dämmsystem, gleicht Unebenheiten aus: UdiRECO-System - das Wärmedämm-Verbundsystem mit intelligentem Untergrundausgleich von plusminus 20 mm

Chemnitz: Das jüngst vorgestellte Fassaden-Dämmsystem UdiRECO entwickelt und hergestellt bei UNGER-DIFFUTHERM in Chemnitz sorgte für großes Interesse bei den Entscheidern. Die ersten Objekte sind zur vollen Zufriedenheit aller am Bau Beteiligten, also Bauherren, Architekten und Handwerker fertig gestellt worden, weitere Bauvorhaben befinden sich in der Planung und Ausführung.

Unebenheiten in der Fassade von plus/ minus zwei Zentimetern sind für das Wärmedämmverbundsystem UdiRECO kein Problem, berichtet der Chemnitzer Hersteller Unger Diffutherm. Das System besteht im Sandwichaufbau aus zwei verschiedenen, diffusionsoffenen Holzfaserdämmplatten.

Direkt an der Fassade liegt die spezielle flexible Holzfaserdämmschicht. Diese ist leicht komprimierbar und schmiegt sich deshalb winddicht und kompakt bei der Montage an die Fassadenform an. Die Vorderseite ist mit Nuten und Federn versehen und dient als Putzträger des abgestimmten Edelputz-Systems, ebenfalls hergestellt bei Unger-Diffutherm. Das System wird bisher einmalig und vergleichsweise einfach ohne spätere Verwerfungsgefahr an die Fassade angebracht.

Befestigt wird das System dabei nicht, wie sonst bei herkömmlichen Dämmungen oft üblich, mit einem Lattengerüst oder im Klebebettverfahren, sondern mit patentierten Stelldübeln. Diese verfügen über extrem flache Köpfe, wodurch Verformungen der Dämmplatten bei der Befestigung und thermische Brücken vermieden werden.

"Gerade bei nachträglicher Außendämmung älterer Gebäude gibt es immer das Problem, dass die Fassaden nie völlig eben sind", sagt Bernd Unger, Geschäftsführer von Unger-Diffutherm und Entwickler von UdiRECO. "Die Folge sind Abstände zwischen Fassade und Dämmung, die einen Kamineffekt ergeben. Durch diese Hinterlüftung sinkt die Dämmwirkung erheblich, und es kann zu gesundheitsgefährdender Tauwasserbildung in Verbindung mit Schimmel kommen." Die einzig mögliche Abhilfe für dieses Problem war bisher eine zeit- und kostenintensive Begradigung der Fassade durch starken Putzausgleich oder aufwändige Lattengerüste.


Das neuartige Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) ist dabei hoch diffusionsoffen, atmungsaktiv und stark lärmreduzierend ohne Resonanzen hervorzurufen. Zudem trage die Abstimmung der Holzwerkstoffe im System zu einem optimalen Feuchtigkeitstransport bei der älteren Häusern bei Mauertrocknungsprozessen helfen kann, so der Hersteller. Deshalb könne man auch sicherstellen, dass es durch die nachträgliche Fassadendämmung mit dem System nicht zu Nässestau und den vorprogrammierten Bauschäden kommt.

Neben dem Dämmplattensystem und den verstellbaren Spezialdübeln gehört zum System auch ein spezieller, ebenfalls diffusionsoffener Edelputz, auf Wunsch auch mit einem selbstreinigendem Abperleffekt. Der Netto-Systempreis beginnt bei einer 120-mm-Dämmung bei unter 80 Euro pro Quadratmeter.

Gebäude dürfen nur noch 30 Prozent weniger Energie verbrauchen Energieeinsparverordnung 2009 ab
Oktober in Kraft



Berlin: Lange Zeit war die Novellierung der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 umstritten. Fragwürdig war, ob diese wirklich noch in diesem Jahr in Kraft treten wird. Nun wurde im Bundesgesetzblatt das Inkrafttreten ab dem 1. Oktober 2009 veröffentlicht. Es wurde darin festgehalten, dass Gebäude gegenüber der aktuellen Regelung um 30 Prozent weniger Energie verbrauchen dürfen.

Die Dämmung der Gebäudehülle in Neubauten muss um durchschnittlich 15 Prozent mehr leisten und entsprechend stärker ausgeführt werden. Vor Allem im Altbaubereich wirkt sich die Verordnung aus. Das ist vor allem dann wichtig, wenn die Bauherren für die Baumaßnahmen günstige Darlehen in Anspruch nehmen wollen.


Bauherren können bei größeren Umbaumaßnahmen zwischen zwei Alternativen wählen, wenn sie entsprechend der EnEV sanieren wollen. Bei größeren baulichen Veränderungen an der Gebäudehülle, also an Dach, Fassade und Fenster, können die Anforderungen an die einzelnen Bauteile um 30 Prozent höher sein. Oder nach der Sanierung muss der Primärenergieverbrauch um 30 Prozent geringer und die Hülle um 15 Prozent besser gedämmt sein.

Um zu berechnen, welcher Primärenergiebedarf für ein Haus angesetzt werden muss, wird mit dem EnEV 2009 ein Referenzgebäudeverfahren eingeführt. Der maximal zulässige Energiebedarfswert wird dabei individuell anhand eines Referenzgebäudes mit gleicher Geometrie, Ausrichtung und Nutzfläche ermittelt. Um die Umsetzung der Verordnung zu verbessern wurde der Kreis der verantwortlichen Personen erweitert. So sind künftig für die Einhaltung der EnEV-Anforderungen neben dem Bauherrn auch Personen verantwortlich, die im "Auftrag des Bauherrn bei der Errichtung oder Änderung von Gebäuden oder der Anlagentechnik in Gebäuden tätig werden".

Diese müssen nach Abschluss der Arbeiten dem Bauherrn eine Unternehmererklärung ausstellen, in der die Einhaltung der EnEV für das betroffene Bauteil bestätigt wird. Wer dies unterlässt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Generell stellen künftig vorsätzliche oder leichtfertige (also grob fahrlässige) Verstöße gegen die Anforderungen der EnEV eine Ordnungswidrigkeit dar.


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