Schimmel im Gebäude: Nicht mit UdiDÄMMSYSTEMEN!
04.Januar 2010

Schimmel im Gebäude: Nicht mit UdiDÄMMSYSTEMEN!

Schwarze Flecken in der Ecke im Schlafzimmer, dunkle Beläge unter dem Fenster im Bad: Schimmel an der Wand ist ein verbreitetes Phänomen.

Die luftdichte Bauweise und dicke Dämmung spart Energie in Gebäuden. Doch immer häufiger geraten Bauherren mit dieser Bauweise in Schimmelkonflikt. Es wird leider größtenteils immer noch mit herkömmlichen Dämmstoffen gedämmt, die auch energiesparende Effekte erzielen, aber durch Ihre Dampfdichtheit Probleme mit Überfeuchtungen, die zu Schimmel führen, hervorrufen. Immer häufiger kommen betroffene Bauherren zu uns und berichten über diese „schwarzen Phänome“ trotz gedämmter Außenwand. Unsere Antwort dazu:

 

In richtig gedämmten Häusern mit UdiDÄMMSYSTEMEN bildet sich kein Schimmel, dafür gibt es jetzt sogar eine Garantie von uns. Fragen Sie uns. Wir beraten Sie gerne. Schimmel ist ein Pilz und benötigt Feuchtigkeit zum Wachsen. Ab einer Luftfeuchtigkeit von etwa 70 Prozent fühlen sich Schimmelpilze wohl, haben Wissenschaftler herausgefunden. Schimmel kann durch Bauschäden entstehen, wenn beispielsweise durch ein undichtes Dach oder eine defekte Wasserleitung ins Mauerwerk eindringt.

 

Am häufigsten entsteht Schimmel jedoch durch dieFeuchtigkeit der Raumluft: Ist die Innenwand kalt oder auch nach einer längeren Kälteperiode übersättigt, kann die vorbeistreichende Luft den enthaltenen Wasserdampf nicht mehr halten. Dieser kondensiert und liefert so dem Pilz die benötigte Feuchtigkeit. Je schlechter das Haus von außen gedämmt ist, desto kälter sind die Innenseiten der Außenwände und desto eher kann sich daher auch Kondenswasser und Schimmel bilden. Besonders häufig entsteht Schimmel an sogenannten Wärmebrücken, beispielsweise in Fensterlaibungen oder an Balkonanschlüssen, über die Kälte von außen besonders leicht ins Innere vordringen kann.

 

Immer häufiger jedoch auch an mit herkömmlich gedämmten Gebäuden. Die Bekämpfung des Schimmels hat daher immer zwei Ansatzpunkte: Die Luftfeuchtigkeit muss reduziert und die richtige Dämmung der Außenwände gewählt werden. Ersteres lässt sich durch regelmäßiges Lüften erzielen, was aber wiederum zu höheren Energieverlusten führen kann. Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit halten als warme. Wer daher beim Stoßlüften die warme Luft im Raum durch kalte von außen ersetzt, senkt damit die Luftfeuchtigkeit, denn die erwärmte Kaltluft von außen kann neue Feuchtigkeit aufnehmen. Das soll aber nicht Sinn des Wohnens sein, sich ständig über das Lüften den Kopf zu zerbrechen.

Besser sind hier unsere hochdampfdurchlässigen und atmungsaktiven Dämmstoffe aus Holzfaser, die der angesammelten Feuchte keinen Widerstand beim Austrocknen bieten und damit aktiv der Schimmelbildung entgegenwirken.

 

Viele Altbauten erledigen diesen Luftaustausch zumindest teilweise von ganz alleine: Durch undichte Fenster dringt ständig Warmluft nach draußen und wird durch einströmende Kaltluft ersetzt. Ein Luftaustausch durch die Wand selbst findet hingegen auch bei Altbauten in der Regel nicht statt – die Wand müsste da schon Löcher haben. Doch auch der Umsatz an Feuchtigkeit durch die Wand ist im Vergleich zum Feuchtigkeitstransport durch die Lüftung minimal: Die manchmal propagierten "atmenden" Wände, die Feuchtigkeit in großem Umfang nach außen transportieren, gibt es nicht. Eine Wand kann höchstens vorübergehend Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und so als Klimapuffer dienen.

 

Reine Legende ist es daher, der mit einer Wärmedämmung verbundene luftdichte Abschluss der Gebäudehülle trage zur Schimmelbildung bei. Zur Bildung dieser Legende beigetragen hat wohl auch, dass bei vielen Altbauten zunächst die Fenster saniert werden, bevor die oft wesentlich aufwendigere Dämmung der Fassaden angegangen wird. Mit den eingebauten modernen, luftdichten Fenstern entfällt die vorher vorhandene kontinuierliche "Zwangslüftung" und die Luftfeuchtigkeit in den Räumen kann stark ansteigen, sofern die Hausbewohner diesen Effekt nicht mit vermehrtem manuellem Lüften ausgleichen. So kann sich an den noch immer schlecht gedämmten Außenwänden schnell Feuchtigkeit und damit Schimmel bilden.

 

Die Lösung der meisten Schimmelprobleme ist daher eine gute Außendämmung: Sie vermeidet die Bildung von Wärmebrücken und das Auskühlen von Außenwänden und verhindert daher gerade die Bildung von Schimmel. So ist in den extrem gut gedämmten und hermetisch abgeschlossenen Passivhäusern Schimmelbildung so gut wie unbekannt.


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